Die Stadtverwaltung kämpft für Bäume und Grünanlagen. 1925.

Die Bottroper Grünanlagen leiden von Jahr zu Jahr mehr. Die Zerstörung und Vermüllung mit Scherben und Dreck nimmt deutlich zu. Der Ärger vieler Bürger über diese Zustände wird größer. So wurde vor einigen Tagen eine Streuobstwiese in Vonderort Opfer von Vandalismus mit abgeknickten und abgebrochenen Bäumen. Von der Stadtverwaltung können die Bottroper aber offenbar nicht viel Unterstützung erwarten. Das wurde am 26. April 2011 in einem Artikel der WAZ Bottrop deutlich. Der Leiter des Jugendamtes, Martin Notthoff, sagte, dass es „gegen so etwas keine Präventivmaßnahmen gibt, da muss man sich nichts vormachen“. Also Kapitulation. So das Signal aus dem Rathaus im Jahr 2011. Die Stadtverwaltung Bottrop des Jahres 1925 war da irgendwie weiter. Sie ging das Problem, das es schon damals gab, viel engagierter an. Für die Verantwortlichen im Rathaus hatte das Grün in der Stadt einen ganz hohen Stellenwert. Das zeigt ein Artikel in der „Bottroper Volkszeitung“ aus dem Jahr 1925, den wir hier (das Foto ist nicht so alt) dokumentieren: Bottroper Geschichte – ganz frisch!

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