Geschichte in zwei Bildern: Pferdemarkt-Kiosk 1997/2002

Der Pavillon am Pferdemarkt hat knapp fünf Jahrzehnte die Bottroper mit allem versorgt, was man so unterwegs braucht. Am Kiosk mit dem bunten Steinchen-Mosaik kauft man seine Zigaretten: Juno, Eckstein, Collie. Hier gibt es Süßes nach der Schule: Faam, Brausepulver oder für 10 Pfennig Lakritze. Hier gibt es Zeitungen: Nicht nur die „Volkszeitung“ und die „Allgemeine“, auch die „Morgenpost“, die „Ruhrwacht“ und den „Mittag“. Und am westlichen Zipfel des Pavillons, gleich neben der abenteuerlich steilen Treppe zum Klo im Keller, verkauft die Vestische ihre Wochenfahrkarten, was samstags und montags immer zu langen Schlangen vor der Bude führt. 1999 ist damit endgültig Schluss. Nachdem ein Teil des Pavillons schon zuvor platt gemacht worden war, folgt jetzt der Rest. 2002 beginnt der komplette Umbau des Pferdemarkts zu dem, was wir heute auf dem Platz sehen.

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