Bottrop, Mai 2001: Die Vestische feiert 100 Jahre auf Linie

Vor 10 Jahren, im Mai 2001, feiert die Vestische ihren 100. Geburtstag. Der Betriebshof auf dem Eigen lädt ein zum Tag der Offenen Tür – und viele Bottroper und Gladbecker kommen. Neben dem Blick hinter die Kulissen zeigt das Bottroper Haus- und Hof-Verkehrsunternehmen auch Einiges aus seiner Geschichte. Nur die Straßenbahnen fehlen. Denn die hat die “Vestische Straßenbahnen GmbH” zwar noch in ihrem offiziellen Firmennamen konserviert, aus dem Straßenbild sind die Bahnen in Bottrop aber schon seit 1976 verschwunden.

Mit dem blauen Bus rechts oben in der Mitte (und seinen “Kollegen” in Schwarz) hat die Vestische viele ihrer Fahrgäste ein Jahrzehnt lang geärgert und gefoltert: Die völlig mit Werbung zugeklebten Busse lassen kaum Tageslicht ins Innere und hinausgucken kann man auch nicht. Service, wie er schlechter kaum geht. Diese “Gefängnisbusse” werden von den obersten Bottroper Verkehrspolitikern, die man allenfalls selten in einem Linienbus entdeckt, aber hoch gelobt: Die Ganzbus-Werbung bringt nämlich eine Handvoll Euro extra in die Kasse der Vestischen. Und allein das zählt.

Unten ein Blick auf die Titelsseite eines Fahrplanheftchens der Vestischen aus den 1970er Jahren. Rechts der Vorläufer eines “Schokotickets”, eine Schülerfahrkarte aus dem Jahr 1966. Die Wochenkarte für beliebig viele Fahrten zwischen Boy und Stadtmitte mit der Straßenbahnlinie 23 kostet damals umgerechnet knapp 1,70 Euro.

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