Stichtag 1. Juli 2001: Bottroper Aufgalopp für das „Rote Pferd“ an der Kirchhellener Straße.

Am 26. Juni 2001 hat der Informationsdienst Ruhr eine richtig schöne bunte Meldung: „Bottrop bekommt ,Rotes Pferd’“, heißt es da. Und in der Tat: Heute vor genau zehn Jahren, am 1. Juli 2001, gibt es an der Kirchhellener Straße in Richtung Kirchhellen – rechts, kurz hinter der Feuerwache – einen Aufgalopp Bottroper Pferdekenner (Foto oben).Sie sind der Einladung des Unternehmers Karl Reckmann (Foto links) gefolgt, der sich zum wiederholten Mal als Kunstmäzen präsentiert. Diesmal ist es also ein Pferd. Ein rotes. Eine Skulptur des heute 63 Jahre alten Oberhausener Künstlers Johann Hinger (Foto unten, dunkles Hemd), auf die er besonders stolz ist, wie er jüngst im WAZ-Internet-Portal “Der Westen” berichtete.

Kunst im öffentlichen Raum ist immer so eine Sache”, sagte der Künstler in dem Interview, gerade abstrakte Arbeiten würden von den Menschen oft nicht angenommen. “Wie oft werden Kunstwerke besprüht.” Seinem Pferd in Bottrop sei so etwas noch nie widerfahren, was für ihn ein Zeichen sei, wie sehr die Skulptur von den Menschen akzeptiert werde.

Die acht Meter hohe und 13 Tonnen schwere Stahlplastik soll an die Bedeutung des Pferdes für Bottrop erinnern, die heute auch noch durch die Schauveranstaltung „Pferdemarkt“, jeweils Anfang Mai, wachgehalten wird.

Das Rote Pferd hat sich in zehn Jahren zu einem Stück Bottrop und zu einem attraktiven Blickfang entwickelt, der auch für Fotografen eine Herausforderung ist – und da kann das Pferd am Computer auch schon mal seine Farbe wechseln.

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