Hirschfelder, Löchelt und ein gläsernes Rathaus: Plakatives vor der Kommunalwahl am 12. September 1999.

Und was ist nach 12 Jahren von den plakativen Sprüchen geblieben?

SPD. Der Bürger steht immer noch nicht im Mittelpunkt. Aktuell: Erst stand die Partei der Ansiedlung eines offenbar unter Druck stehenden Autohauses (s. WAZ vom 5. Oktober 2011) in der Frischluftschneise an der Kirchhellener Straße laut Zeitungsbericht mit Skepsis gegenüber. Wenige Tage später plötzlich heftige Zustimmung (mehr HIER). Der Bürger steht außen vor und darf sich nur wundern. Transparenz geht anders. UND: Wenn der Kahlschlag der Allee an der Osterfelder Straße eine “liebenswerte Stadtplanung” ist, dann sprechen Bürger und SPD offenbar nicht mehr die gleiche Sprache.

CDU. Herr Hirschfelder ist nie Oberbürgermeister geworden. Vielleicht ist er in der falschen Partei: 1999 hätte er die Piraten Bottrop gründen sollen. Einen optisch besseren Spitzenkandidaten hätte es nicht gegeben.

DKP. Das gläserne Rathaus ist immer noch ein Traum der Partei. Aber immerhin: Sie kämpft nach wie vor dafür. Zum Beispiel HIER.

FDP. Schon damals sinnfreie Sprüche.

Grüne. Der 1999 plakatierte Atomausstieg ist tatsächlich auf den Weg gebracht worden – dummerweise aber von einer anderen Partei.

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