17. Dezember 2001: Noch 15 Tage bis zum Euro/Teuro-Zeitalter. Die ersten Euro-Münzen werden als “Starter-Kits” verkauft.

Vor zehn Jahren läuft der Countdown für den Start des Euros, was zugleich das Ende der bewährten D-Mark bedeutet. Die Bottroper Bevölkerung ist gespalten. Die Einen befürworten den Währungswechsel. Die Anderen lehnen ihn ab, weil sie das Euro-System noch nicht für ausgegoren halten. Wie Recht sie hatten, erleben wird zehn Jahre später tagtäglich als Bedrohung unseres Geld- und Finanzsystems. Doch im Dezember 2001 gelten kritische Töne als politischer Frevel.

Und so wird am 17. Dezember 2001 auch erst mal wieder gefeiert: Die ersten Euro-Münzen sind da! Als so genannte Starter-Kits wird in den Banken und Sparkassen (Foto oben) eine Euro-Münzmischung im Wert von 20 DM verkauft. Dafür gibt es 10,23 Euro in kleinen Plastikbeuteln (Foto rechts).

Um an das neue Geld zu kommen, müssen sich die Bottrop am 17. Dezember 2001 durch Schnee-Schmuddelwetter und durch eine vom  Innenstadt- Umbau verwüstete City kämpfen (Foto links).

Für viele Geschäfte ist der Euro zu diesem Zeitpunk längst Wirklichkeit – obwohl man mit dem neuen Geld erst in zwei Wochen etwas kaufen kann. Die krummen DM-Preise und die ab 1. Januar 2002 gängigen Euro-Preise an vielen Waren zeugen davon (Foto unten).

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